Traumhafte Einsamkeit am Fluss (Mondonedo nach Abadin)

Der Herberge entronnen (okay, so schlecht war sie nun auch wieder nicht, zumindest mal der Oberstock, in dem wir genächtigt haben, derweil im ersten Stock die Schweißschuhausdünstung allein schon beim Vorüberlaufen einen Würgereiz verursachte), starten wir als die letzten Pilger nach der Übernachtung.

Wir fahren hinunter in’s Städtchen Mondonedo, machen ein paar Bilder von der Kathedrale, die leider geschlossen war, nehmen ein kleines Frühstück in einer Bar ein und nutzen das WIFI, um die Blogbeiträge mal wieder zu aktualisieren.

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Es ist gegen 11.00 Uhr, als wir loskommen und feststellen, dass Christians Reifen schon wieder fast platt ist. Ein Mal aufpumpen … mal sehen, ob er noch soweit durchhält, dass wir an das Ortsende zum Flicken kommen.

Die Luft hält besser, als wir denken, und so fahren wir erst einmal weiter. Das Flickzeug läuft uns ja schließlich nicht davon.

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Da wir ja, wie schon gesagt, jetzt im „Urlaub“ sind, fahren wir völlig relaxt gerade mal eben 21 km auf dem Jakobsweg, der uns auch heute wieder mit einer wunderschönen Strecke beschenkt.

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Leider ist das Wetter sehr bedeckt, zeitweise weht ein kühler Wind, aber gegen Abend spitzt zumindest für eine kleine Weile die Sonne hervor, sodass wir außerhalb des Zeltes unser Abendessen einnehmen können.

Überhaupt … Wir stehen heute direkt neben dem Flüsschen Rio de Abadin auf einer riesigen Wiese (sogar hochoffiziell vom Bauern genehmigt), verborgen hinter Bäumen und Büschen, aber dennoch gleich hinter dem Jakobsweg.

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Hier herrscht eine traumhafte Ruhe … zumindest einmal so lange, bis ich damit beginne, zu schnarchen …

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Gabi & Christian Berktold