Wir werden das erste Mal so richtig nass (St.-Martin-de-Lenne nach Segur)

Wir radeln wieder relativ früh los, weil wir uns vorgenommen haben, heute einiges an Strecke zu machen. Das Wetter ist sehr durchwachsen, sieht aber noch nicht wirklich besorgniserregend aus. Da wir direkt an der Passstraße übernachtet haben, ist es etwas bitter, ohne der üblichen Warmfahr-Phase direkt an der Steigung zu starten, geht aber heute einfach nicht anders.

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Midi Pyrénées

Gabi zieht es vor, die Passstrecke als Schiebestrecke misszuverstehen und legt ein Tempo vor, mit dem ich fahrenderweise nicht mehr mithalten kann. Trotzdem ziehe ich es vor zu fahren, wenn ich auch langsamer bin als Gabi.

In Vimenet ist eine Bar geöffnet. Hier gibt es erstmal den Morgenkaffee. Nachdem wir kaum Sonne, und somit keine nennenswerten Solarerträge haben, leiden wir unter akutem Strommangel. In der Bar ist eine Steckdose, und somit bleiben wir hier erstmal eineinhalb Stunden sitzen, um zumindest den Strom fürs Navi zu bunkern.

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Zwischendurch tröpfelt es ein wenig, aber auch noch nichts, was uns beunruhigen würde.

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Wir sind noch nicht lange unterwegs, als wir schon die ersten Tropfen abkriegen. Unsere Frühstückspause brechen wir abrupt ab, um noch wenigstens einigermaßen trocken die Abfahrt nach Gaillac d´Aveyron zu überstehen. Hier stellen wir uns unter, um den Schauer abzuwarten.

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Nachdem es nach zwei Stunden noch immer, wenn auch nur leicht regnet, entschließen wir uns weiterzuradeln. Dies funktioniert aber nur für die erste Viertelstunde. Danach treffen uns immer wieder heftige Regenschauer. Je höher wir kommen, umso mehr sind wir im dichten Nebel und den Regenschauern.

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Diese werden immer extremer, bis wir völlig durchnässt in Segur ankommen und aufgeben. Zelt aufbauen im Regen, und das war‘s dann auch für heute.

Die ganze Nacht prasselt der Regen noch auf uns nieder.

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Gabi & Christian Berktold