Wir müssen Gas geben (Castro Urdiales nach Soma)

Heute nehmen wir uns vor, einige Kilometer mehr zu fahren, als in den letzten Tagen. Als Zielpunkt für heute nehmen wir uns Santander vor, das ca. 76 km entfernt liegt.

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Pilgerherberge in Castro Urdinales

Wir sind, wie gestern, immer noch ohne unser Teesieb unterwegs und müssen uns somit an die Reiseführerangaben, wie auch an die Ortsschilder halten.

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… kurze Frühstückspause…

 

Unsere Strecke führt uns heute immer wieder schön am Atlantik vorbei bis nach Laredo.

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Hier schieben wir unsere Räder über den Strand, um auf eine kleine Fähre zu gelangen, die uns nach Santona bringt, wo wir uns heute unseren ersten Stempel abholen.  Es ist ein kleiner Act, bis unsere bepackten Räder über den superschmalen Bootssteg verladen sind, aber mit Hängen und Würgen schaffen wir auch dies.

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Fähre nach Santona

Wir sind richtig flott unterwegs. Heute läuft’s richtig gut, auch wenn die Wegmarkierungen nicht immer ganz eindeutig sind…

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… wohin jetzt…?

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Nach einer kurzen Pause geht’s weiter nach Soma, wo wir uns den zweiten Stempel abholen und auch einen Campingplatz finden … gut so, außer, dass dieser Platz dann auch nur noch über einen Aufstieg zu erreichen ist, wo doch das Maximum an Aufstiegskräften bei uns doch absolut erreicht ist … das Ziel aber auch, somit: Alles gut!

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Rasch bauen wir das Zelt auf, laden unser Gepäck ab, besteigen nochmals unsere – jetzt unglaublich leichten – Räder und fahren mit der Fähre nach Santander rüber, ein abendlicher Ausflug sozusagen, um uns die Stadt anzuschauen und dort diverse Ladekabel zu erwerben.

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Fähre nach Santander

So kompakt die Stadt von weitem aus aussieht, umso mehr gleicht sie irgendwie einem Irrgarten, wenn man sich drin aufhält. Sie ist etagenweise angelegt, teilweise mit Aufzügen, teilweise mit Rolltreppen ausgestattet, und da wir im unteren Teil kein Elektrogeschäft finden, arbeiten wir uns immer höher nach oben und dann wieder mit Schwierigkeiten Etage für Etage wieder nach unten.

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Santander

Irgendwo im Zwischenbereich ist ein riesiger Mittelaltermarkt und die Menschen wuseln hier wie in einem Ameisenstaat herum. Wir sind diese Hektik überhaupt nicht mehr gewöhnt und beschließen, möglichst schnell diese Stadt wieder zu verlassen, nachdem wir auch nach langer Suche endlich ein Elektrogeschäft gefunden haben.

Sind wir froh, als wir wieder an der Fähre sind und zurück nach Soma fahren.

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Sonnenuntergang in Santander

Dort gibt es jetzt noch eine schöne Pizza, ehe wir den Aufstieg zum Campingplatz erneut in Angriff nehmen und dann endlich auf die Isomatte sinken. Endlich schlafen! … Weit gefehlt, denn hier steppt der Bär! Keine zehn Meter weiter ist auf dem Platz das Jugendcamp aufgebaut, und lautstarke Rapmusik tönt bis kurz vor 24 Uhr, und auch die Zeltnachbarn dröhnen uns die Ohren voll … Gut Nacht, das kann ja heiter werden.

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Gabi & Christian Berktold