Wir erreichen den  A T L A N T I K  (Von Ramous nach Biarritz)

Nach einer wunderbaren Nacht am ruhigen See und lauter Autobahn starten wir zu der – für uns schon fast üblichen – Zeit um 8.15 Uhr. Wir haben uns fest vorgenommen, die noch verbleibenden 67 km an den Atlantik zu schaffen. Ist ja sozusagen fast nur noch ein Katzensprung. Also düsen wir los, im wahrsten Sinne des Wortes!

IMGP9834 IMGP9835

Wir fliegen entlang der Grave nur so dahin, die Kilometer verringern sich in unglaublicher Schnelle …

IMGP9836 P1050540

Nichts kann uns mehr bremsen! … Außer vielleicht bei den Bergabfahrten die Bremsen von Christians Bike, die schon seit Tagen kurz davor sind, den Geist aufzugeben. Hinten geht so gut wie gar nichts mehr, vorne nur noch zum Teil, was heißt, dass wir so schnell wie möglich eine Radwerkstatt aufsuchen müssen.

P1050537

Aber jetzt erst mal über Mittag eine kurze Cola-/Kaffeepause, und dann geht’s auf zum Endspurt an den Atlantik …

Wir erreichen Bayonne – etwas außer Atem, halten uns dort nicht lange auf und düsen weiter …

P1050555

Jetzt muss er doch irgendwann endlich zu sehen sein, oder? Der Atlantik-Wind bläst uns bereits ins Gesicht … hat hier irgendwann mal jemand über Gegenwind geklagt? Kann mich nicht erinnern! Noch eine Kurve und … Da liegt er vor uns, der blaue Riese, den wir so sehnsüchtig erwartet haben.

IMGP9845

Wir treten noch einmal richtig in die Pedale, damit wir wenigstens zwei Meter auf den Sandstrand kommen,

IMGP9844

und dann … aber seht selbst:

P1050557 P1050558

Noch ein kühles Getränk mit seligem Blick und Wasser in den Augen, dann geht’s weiter nach Biarritz, wo wir mal wieder auf einen Campingplatz hoffen, möglichst einer am Meer … und einen Fahrradmechaniker … und ein kühles Bier oder so …

Unsere Biarritz-Träume werden rasch zerstört, denn wir haben beim Anblick der Menschenmassen, die uns nach den Wochen der Einsamkeit in den Bergen fast überrennen, nur noch den einzigen Wunsch, wieder aus dieser Stadt herauszukommen.

P1050566

Es hätte viele Fotomotive gegeben, doch wir haben es vorgezogen, darauf zu verzichten, um in ruhigere Gefielde zu gelangen.

P1050571 P1050563

Zudem war der einzige Campingplatz völlig überfüllt, sodass wir sowieso weiterziehen mussten.

 

Wir haben Glück.

Schon im nächsten Ort werden wir fündig. Campingplatz und genau fünf Minuten zum Meeresstrand – Herz, was willst du mehr?!?!

Wir beschließen spontan, dass wir uns morgen einen Tag Auszeit genehmigen und den Strand und Atlantik genießen wollen. Was wir uns drauf freuen!

Zurück zur Startseite

Schreibe einen Kommentar

Gabi & Christian Berktold