Von der Margeride ins Aubrac-Hochland (La  Clauze nach Aumont-Aubrac)

Nach einer sehr ruhigen Nacht sind wir heute relativ früh wach (hatte ich schon geschrieben, dass meine Isomatte die Luft verliert?), sodass wir bereits kurz vor 8 aufbrechen, um die Kühle des Morgens (wir haben auf 1000m Höhe übernachtet) für unseren Aufstieg auf unseren heutigen höchsten Punkt, den Col de I´Hospitalet mit 1304 m zu nutzen.

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Morgenstimmung an unserem Zeltplatz

Kaum 5 km gefahren, finden wir auch schon die erste Bar für unseren morgendlichen Kaffee.

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Bar du Pont

Die Passfahrt ist aufgrund der noch kühleren Temperaturen relativ leicht zu bewerkstelligen, mit Ausnahme unserer Schenkel, die noch nicht so richtig auf Temperatur kommen wollen.

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Kapelle St. Roch

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Schön gestalteter Brunnen, direkt bei St. Roch

Am Rande des Passes steht eine nette Kapelle (Chapelle Saint-Roch), die leider nicht offen ist. Schade! Mit der Überfahrt über den Pass verlassen wir auch die Auvergne.

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Col de I´Hospitalet

Vom Col de I´Hospitalet haben wir nun eine über 10 km lange Abfahrt durch die sehr schöne Landschaft der Margeride bis nach Saint-Alban-sur-Limagnole vor uns.

Als wir in dort ankommen, haben wir bereits wieder Temperaturen von knapp 35 Grad. Für uns heißt dies, vor jeder weiteren Aktivität, erstmal die Bar aufsuchen und mit kalter Cola runterkühlen.

Danach sehen wir uns die Kirche St. Alban an, die aus farbigem Sandstein erbaut wurde und mit den für diese Gegend typischen Glockenarkaden erbaut wurde.

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Danach noch schnell einen „tampon“ geholt … sorry, einen Stempel natürlich.

Für uns geht es nun weiter durch das Aubrac-Hochland bis Aumont-Aubrac.

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Riesige Granitblöcke überall

Die Aubrac ist eine Hochfläche zwischen 1000 und 1400 Höhenmetern. Der Untergrund besteht aus Basalt und Granit.

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Kurz vor Aubrac

Da die Höhe und das rauhe Klima keinen Ackerbau zulassen, wird diese Gegend hauptsächlich von den sogenannten Aubrac-Rindern beweidet. Das sind die honig- bis tiefbraunen Kühe mit den langen Hörnern. Auf jeden Fall sind die Aubrac-Rinder genauso neugierig wie ihre Kollegen auf der Velay. Unsere eifrigen Leser wissen das bereits: Wir kommen um die Ecke, und 30 Köpfe starren uns an …

Auf jeden Fall kommen wir in Aumont an, nachdem ich auf den letzten 500m fast aus dem Sattel gekippt wäre….Nahrungsmangel!

Hier besichtigen wir nach dem erneuten Runterkühlen und dem Ausgleich meiner Mangelerscheinung die Kirche Saint Étienne aus dem 14. Jahrhundert.

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Saint Étienne

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Saint Étienne

Danach checken wir auf dem örtlichen Campingplatz ein. Noch ein bisschen Blog schreiben, und dann isses auch gut für heute.

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Gabi & Christian Berktold