Über den Col ´d Aubrac (Nasbinals nach St.-Martin-de-Lenne)

Nachdem für die nächsten Tage sehr schlechtes Wetter mit Gewittern angesagt ist, entschließen wir uns, nach Süden abzudrehen und in tieferen Lagen gen Westen zu Radeln.

Zwar sind das etwa 150 km mehr, aber uns sind die Gewitter in tieferen Lagen lieber, als in den Bergregionen der Midi-Pyrénées.

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Aubrac

Vom Campingplatz in Nasbinals radeln wir bereits gegen dreiviertel Acht am Morgen.

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Noch ein bisschen einkaufen, und dann geht’s weiter durch die schöne Aubrac, heute über den „Col de Verlac“

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und als letzen Pass der Aubrac den „Col d´ Aubrac“ mit einer Höhe von knapp 1400m.

 

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Während der ganzen Fahrt ziehen schon bedrohliche Wolken auf, die uns einen immensen Gegenwind bescheren. Selbst auf flacheren Abfahrten müssen wir noch in die Pedale treten um voranzukommen.

Natürlich möchte ich meine geliebten Aubrac-Rinder nicht verlassen, ohne noch ein kleines Video zu drehen. Aber was tun, wenn man plötzlich von der ganzen Herde (außer dem Kalb vorne) ignoriert wird? Klar, Faxen machen…

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Was macht man nicht alles für Publikum

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Ein Muskelpaket !!

Vom „Col ´d Aubrac“ nach St.Geniez d´Olt haben wir dann doch noch eine wunderbare, etwa 15 km lange Abfahrt.

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Auch der Wind hat etwas nachgelassen. In St. Geniez d´Olt ist sogar wieder richtig heiß mit an die 30 Grad.

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Wir entschließen uns, den nächsten Anstieg in Richtung Vimenet noch in Angriff zu nehmen, wobei dann nach etwa 400 Höhenmetern kurz hinter St-Martin-de-Lenne, bei uns beiden die Luft raus ist und wir uns, mangels Campingplatz, einen Schlafplatz in freier Wildbahn suchen. Im steilen Gelände gar nicht so einfach, einen flachen Platz für unser Zelt zu finden. In einem Seitenweg werden wir dann doch noch fündig und haben einen fantastischen Blick in Richtung Aubrac.

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Unser Schlafplatz für diese Nacht

In der Nacht zieht ein Gewitter unweit an uns vorbei, und ein paar Tropfen prasseln aufs Zeltdach, ansonsten ist die Nacht sehr ruhig.

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Gabi & Christian Berktold