Höhenmeter ohne Ende (Prades nach La Clauze)

Wir fahren heute doch nicht ganz so zeitig los, weil es sich über Nacht bewölkt hat und der Tag wohl nicht so gnadenlos heiß werden wird, wie der gestrige. Am Morgen regnet es sogar noch ein paar Tropfen. Gegen neun Uhr starten wir dann vom Zeltplatz, um in unser „Stamm-Bar“ noch den morgendlichen Milchkaffee zu uns zu nehmen. Dieser war übrigens wirklich gut.

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Direkt am Ortsausgang von Prades beginnt auch schon die Steigung, hinauf in die Margeride, welche es unglaublich in sich hat. Wir beginnen mit 14% und steigern uns bis auf 16%. An Fahren ist also nicht zu denken.

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Kapelle an unserem Weg

Aus diesen 750 Höhenmetern wird eine gnadenlose Schiebestrecke.

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Die letzen paar Kilometer bis nach Saugues konnten wir dann wenigstens noch im Sattel zurücklegen, nachdem sich die Steigungen letztendlich wieder auf ein Normalmaß reduziert hatten.

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Kirche in Saugues

Saugues ist ein kleines Städtchen auf der Höhe der Margeride, welches auch am klassischen Fußpilgerweg liegt und dadurch auch von diesen entsprechend frequentiert wird.

Wir besichtigen die Kirche, bei deren Eintreten der erste Blick auf einen gläsernen Sarkophag fällt. Auf dem Kirchvorplatz rasten viele andere Pilger und stärken sich durch diverse Leckereien, die es in diesem Städtchen zu Hauf gibt. Wir ziehen unser obligatorisches Cola mit Eis dem Pilgermenü vor, decken uns dafür noch in dem nächsten kleinen Laden mit Lebensmitteln für den Abend und fürs Frühstück ein. Dann fahren wir weiter … und schieben … und fahren … und schieben … und … nein!

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Irgendwann finden wir tatsächlich einen wundervollen Ort der Ruhe, an dem wir unser Zelt aufschlagen und für heute endlich den Feierabend genießen, zumal wir mit dem heutigen Tag wirklich zufrieden sein können, da wir ca. 1000 Höhenmeter relativ relaxt hinter uns gebracht haben.

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Spielereien

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Gabi & Christian Berktold