Ein Tag Auszeit (Biarritz)

… Schön wär’s gewesen …

Der Tag beginnt richtig gut. Die Sonne scheint, der Atlantik ruft.

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Wir nähen mal eben noch ein paar Klamotten enger, dann fährt  Christian mit dem Radl zum Frühstück holen, derweil ich schon mal das „Sackerl“ mit den Strandutensilien packe.

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Mein Herzblatt kommt zurück mit ernstem Blick. Strandtag ist erst mal gestrichen, da die Rückbremsen total den Geist aufgegeben haben. Ist natürlich viel zu gefährlich, wenn wir ab morgen nach Spanien auf die Buckelpisten möchten. Ergo beschließt Christian, später gleich nochmal loszufahren, um einen der örtlichen Radmechaniker zu konsultieren.

Über eine Stunde und 420 Höhenmeter später kommt er frustriert wieder zurück. Fehlanzeige. Ein Laden zu, der andere eher eine Spelunke, der man sein Rad nicht zwingend anvertrauen möchte. Also muss Google ran.

Christian findet eine vertrauenserweckende Radwerkstatt in 15 km Entfernung, jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob die Jungs dort auch Zeit haben, das Bike zu richten, bzw. wie wir es anstellen, ihnen per Telefon klarzumachen, was wir überhaupt wollen. Unser Französisch beschränkt sich nämlich nur auf die üblichen Floskeln und Englisch geht auch nur zwingend, wenn es unbedingt sein muss. Also rufen wir mal schnell unsere Tochter an, die sich auch gleich dazu bereit erklärt, für uns dort anzurufen. Super! Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Jessy!

Lange Rede, kurzer Sinn … es klappt! Wir sollen einfach mal vorbeikommen, damit der Mechaniker sich das Dilemma anschauen kann.

Machen wir dann auch – WIR, weil Gabi gleich mal eben mitfährt, um auch ihr Rad durchchecken zu lassen.

Wir kommen also hin, und die Dame am Tresen erinnert sich auch sogleich an Jessys Anruf und holt den Mechaniker, vermutlich den Cheffe, auf die Matte.

Glücklicherweise ist zur gleichen Zeit ein junger Mann im Radladen, der unser Anliegen sofort aus englischen Worten und deutschen Handzeichen ins Französische übersetzt. Auch dem unbekannten Fremden ein ganz ganz herzliches Dankeschön! Jetzt ist alles paletti. Der Mechaniker weiß, was zu tun ist, wir haben nun morgen unseren „Urlaubstag am Strand“, und übermorgen werden wir wieder unsere Räder abholen und weiter geht’s dann in Richtung Spanien.

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Gabi & Christian Berktold