Teil 1: Deutschland

Wir werden unseren langen Weg von Schwaben bis nach Santiago auf dem Ulmer Münsterplatz beginnen und möchten danach den oberschwäbischen Jakobsweg durch dessen Landschaft mit ihren sanften Hügeln, Feldern und Wäldern bis zum Konstanzer Münster befahren.

Wir werden also direkt am Ulmer Münster starten. Das Münster gehört  zu den gotischen Kirchen, welche erst Ende des 19. Jahrhunderts vollendet wurden. Der 161,50 m hohe Turm ist der höchste Kirchturm der Welt.

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Ulmer Münster

Unser Weg wird uns zuerst entlang der Donau in die schmucke kleine Stadt Oberdischingen führen. Hier werden wir die Donau aber auch schon wieder verlassen. Anschließend geht es durch Wiesen und Felder hindurch nach Rißtissen, wo wir dann der Riss, einem kleinen Nebenfluss der Donau, folgen. Entlang der Riss werden wir dann Biberach erreichen.

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Weiter geht es nach Steinhausen, um die spätbarocke Wallfahrtskirche Sankt Peter und Paul zu besichtigen, welche oft als die „schönste Dorfkirche der Welt“ bezeichnet wird.

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Peter und Paul, Steinhausen

Durch die wunderbare oberschwäbische Natur werden wir dann nach Bad Waldsee und schließlich weiter nach Weingarten fahren, wo es sich unbedingt lohnt, die Basilika zu besichtigen.

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Basilika in Weingarten

Auf dem folgenden Weg an der Schussen entlang werden wir nach Meckenbeuren gelangen.

Dort soll es weiter in Richtung Westen gehen. Das nächste Ziel stellt dann Markdorf dar, womit wir nur noch etwa 10 km von Meersburg, und damit vom Bodensee entfernt wären.

Durch das Obstanbaugebiet mit seinen wunderbaren Ausblicken über den Bodensee werden wir Meersburg anpeilen. Lohnend zu besuchen, wird hier sicherlich die Burganlage, sowie das Städtchen selbst sein.

Schlussendlich wollen wir mit der Bodenseefähre nach Konstanz übersetzen, wo am Konstanzer Münster der Oberschwäbische Jakobsweg endet.

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Münster in Konstanz

Für uns wird dieser oberschwäbische Teil der Reise eigentlich ein Heimspiel. Allerdings wird auch diese entschleunigte Art des Reisens Premierecharakter haben, wodurch wir auch auf diese heimatlichen Gefilde aus der Sicht eines Radfahrers schon sehr gespannt sind. Neben den klassischen Pilgerstationen freuen wir uns natürlich auch auf die anderen schönen Orte und Plätze, die uns in dieser wunderschöne Gegend begegnen werden.

Der oberschwäbische Jakobsweg von Ulm nach Konstanz hat eine Gesamtlänge von etwa 170 km

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2 Kommentare zu Teil 1: Deutschland

  1. JENS sagt:

    GLÜCKWUNSCH ZUM START AM MÜNSTER – DAS HÄSSLICHE STADTHAUS MUSS MAN ÜBERSEHEN UND DER WEG, EINE WUNDERVOLLE STRECKE; HABE LANGE IN ULM; EHINGEN UND RAVENSBURG GELEBT: ZU FUSS UND MIT FAHRRAD EINFACH TRAUMHAFT:

  2. Christian Berktold sagt:

    Sozusagen bei uns vor der Haustüre. Andere Optionen, als Zuhause zu starten gab es für uns auch nicht 🙂
    Herzliche Grüße
    Christian

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Gabi & Christian Berktold