Schnaken sind gemein

Schnaken sind gemein …

 … und irgendwie erscheinen sie mir in diesem Jahr extrem „giftig“. Sorgen sie mit ihren nächtlichen Stichen in den Fußbereichen doch glatt dafür, dass ich schon mit Blessuren an den Start gehen muss.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die Schnaken/Stechmücken waren, die mich letztendlich so zugerichtet haben, denn dass sich bei mir, nur aufgrund der Gedanken an den Camino, jetzt schon Blasen bilden, kann ich mir nun doch nicht vorstellen.

Aber warum müssen diese Viecher denn immer ausgerechnet dort stechen, wo man es überhaupt nicht brauchen kann, wie z.B. genau DA, wo die Riemen der Trekkingsandalen drüberlaufen oder an der Ferse, exakt im Bereich dessen, wo sich der Rand der Radschuhe befindet. Hätten sie nicht einfach einen Zentimeter weiter oben oder unten stechen können? Nein! Anscheinend nicht! Dafür freuen sie sich jetzt vermutlich darüber, dass der Riemen meiner Hausschlappen den Stich einfach aufgescheuert hat, und ich tatsächlich schon mit Pflaster an den Füßen losgehen muss. Frechheit!

Aber das sag ich euch, ihr lieben surrenden Nervtöter … Von euch lass ich mir den Spaß nicht verderben, und wenn ich noch zehn Pflaster verkleben muss!

Wer allerdings nicht gemein ist, sind unsere beiden Katzen.

Irgendwie scheinen sie instinktiv zu spüren, dass wir sozusagen „auf dem Sprung“ sind. Vor allem Minka ist sehr anhänglich und versucht schon in den letzten Tagen, sich von uns Streicheleinheiten auf Vorrat zu erhaschen.

Immer, wenn diverse Taschen bei uns auf dem Billardtisch zum Packen bereitstehen, wissen die Tiere, dass wir wieder einmal für eine Weile auf Tour gehen.

Ob sie es wohl auch fühlen, dass wir dieses Mal gleich für acht oder zehn Wochen weg sein werden?

Wer kann schon in das Innere eines Tieres blicken … Jedenfalls bin ich froh, dass die beiden bei meiner Mama, die bei uns wohnt, in guten Händen sind und an Leckereien und Liebe während unserer Abwesenheit nichts vermissen werden. Im Gegenteil. Vermutlich wird das so sein, wie mit Oma und Enkelkindern, die Kätzle werden sicherlich noch mehr verwöhnt, als es bisher schon der Fall ist.

Aber wo wir doch gerade bei den Radtaschen und dem Packen wären …

K1024_Packen

Gestern habe ich das Probepacken nicht mehr geschafft, und somit steht das heute auf meiner Liste.

Nachdem alles, oder nahezu fast alles, zusammengetragen und gleichmäßig zur Bestandsaufnahme auf dem Billardtisch verteilt war, kamen mir so die ersten Zweifel ob dem Volumen unserer Radtaschen, doch dann beschloss ich, einfach drauflos zu packen, um erst einmal zu sehen, was überhaupt machbar ist. Aussortieren würde ich später noch können, wenn dies notwendig sein müsste.

Recht schnell war klar, dass die Klamotten, obwohl hier nicht mehr hergerichtet, als notwendig, doch gleich mal eine Taschenseite füllen würden (nee, ich gehöre nicht zu den Frauen, die den halben Kleiderschrank mitnehmen müssen!), und letztendlich nur noch wenige Kleinigkeiten dazwischengedrückt werden konnten. Die andere Seite wurde dann mit Kleinkram und Trekkingsandalen aufgefüllt, Christians zweite Tasche mit seinen Restklamotten (wieso muss der Mann, wie auch seine Kleidungsstücke so groß sein, dass sie nicht in EINE Tasche passen?) und ebenfalls mit Schuhen und Gaskartusche bestückt. Ganz klar! Die zweite (geplante) Kartusche muss zu Hause bleiben! Nix geht mehr, aber sozusagen alles drin, was ich drin haben wollte. Darf nur nicht dran denken, dass wir irgendwann mal was „von unten“ brauchen könnten.  😀

Jetzt fehlen nur noch unsere Techniktaschen, und dann war’s das auch schon.

Alles in allem eigentlich alles prima verstaut, aber was das Ganze wiegt … das verrate ich später irgendwann, denn augenblicklich möchte ich es selbst noch gar nicht wissen 😉

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Gabi & Christian Berktold