Endspurt Oberschwäbischer Jakobsweg (Reute – Konstanz)

Heute Morgen haben wir um 5.00 Uhr in einer nie gekannten Schnelligkeit unsere Sachen, samt Zelt eingepackt und fluchtartig das höllische Schnakennest verlassen. Aber auch diese Viecher haben ihr Gutes, insofern wir sehr früh auf dem Weg waren und bei der noch wunderbaren, etwas kühlen Temperatur recht schnell vorankamen.

Kurz vor 7.00 Uhr waren wir dann auch schon in Baienfurt, wo wir uns in schnakenfreier Zone bei einem Bäcker ein relaxtes Frühstück gönnten, ehe wir weiter nach Weingarten fuhren, um dort die Basilika zu besichtigen und uns unseren weiteren Pilgerstempel abzuholen … dachten wir wenigstens, aber leider war das Pfarramt nicht besetzt, und somit mussten wir auf diesen Pilgerpasseintrag verzichten.

Weiter ging es über Ravensburg und Meckenbeuren zum schönen Bodensee, wo wir nachmittags nach Konstanz übersetzten.

Überfahrt nach Konstanz

Überfahrt nach Konstanz

Als wir an Bord der Fähre gingen, stellten wir unsere Räder in Reih und Glied mit anderen. Der nette Fährenbegleiter wollte mir behilflich sein und mal eben das Bike hinten anheben, um es zurechtzurücken, musste dann jedoch leider passen 😉 Er meinte nur: „Oh … Ziegelsteine drin …“ Und dann ward er nicht mehr gesehen.

In Konstanz angekommen, saßen wir erst mal für eine Viertelstunde am Fährenhafen, haben uns die Füße gekühlt, dann sind wir auf den Münsterplatz gefahren, wo es herrlich eisgekühlte Getränke für uns gab.

Eisgekühlte Cola - ein Traum

Eisgekühlte Cola – ein Traum

Pause auf dem Münsterplatz

Pause auf dem Münsterplatz

Relax nach Münsterbesichtigung

Relax nach Münsterbesichtigung

Danach haben wir uns das Münster angeschaut und wollten uns den Pilgerstempel abholen, aber leider … das Spiel hatten wir bereits in Weingarten … Alles zu, kein Stempel! Ob das an uns liegt?!?

Wie auch immer… Nach längerer Verweildauer im Bistro mit eiskalter Cola und Radler begaben wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz und landeten beim DKV (ja, ein bisschen Schleichwerbung für diesen Platz muss jetzt einfach sein), der von einer etwas fülligen, supernetten Blondine geführt wird. Ich glaube wir haben selten so viel in so kurzer Zeit gelacht. Sie hat uns gleich mal noch einen Tiramisu Erdbeer aufgeschwatzt („Dafür könnt ich sterben!“) und die Abfahrt eines Womos folgendermaßen kommentiert: „Die Münsterländer robben wieder vom Platz! Egal! Hauptsache, Katzi hat was zu fressen bekommen!“ (Die Leute hatten für die Platz-Katze eine Dose Futter spendiert, da Blondi nicht zum Einkaufen gekommen ist. Allerdings wussten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ihr Womo zu groß für den Stellplatz war, und so mussten sie unverrichteter Dinge wieder ab“robben“.)

Tja, und wie es uns sonst geht? Prima! Heute war ein super Radeltag, kein Muskelkater, allerdings auch noch keine nennenswerten Erkenntnisse, aber die werden schon noch kommen. Jedenfalls macht die Tour viel Laune. Es ist einfach nur schön!

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Gabi & Christian Berktold