Durch Oberschwaben (Biberach – Reute)

Gut ausgeschlafen und seltsamerweise ohne Muskelkater machen wir uns wieder auf die Socken, bzw. auf die Reifen.

Auf dem Weg nach Steinhausen

Auf dem Weg nach Steinhausen

Wir steuern Steinhausen an, wo wir Deutschlands schönste Dorfkirche besichtigen, und uns auf Deutschlands schönster Dorfkirchenmauer erst mal einen Kaffee kochen, da montags in Steinhausen alles, außer Deutschlands schönster Dorfkirche, geschlossen hat und wir hier also noch nicht mal ein Frühstück bekommen.

Steinhausen Dorfkirche

Steinhausen Dorfkirche

Camino-Kaffee in Steinhausen

Camino-Kaffee in Steinhausen

Ergo: Camino-Kaffee und Müsliriegel tun’s erst mal auch. Da ein ziemlicher Wind geht, braucht unsere Cafetera eine ganze Weile, ehe sie in die Gänge kommt, aber immerhin, so gegen 12.45 Uhr, ziehen wir weiter.

Zwischen Steinhausen und Bad Waldsee

Zwischen Steinhausen und Bad Waldsee

Ziel ist jetzt Bad Waldsee, wo wir uns mit unserer Tochter und meiner Mutter noch einmal auf einen gemütlichen Abschiedseiskaffee treffen, was allerdings so ausartet, dass wir erst um 16.30 Uhr weiterziehen. Ein bisserl einkaufen steht noch an, dann fahren wir noch ein paar Kilometer weiter bis Reute, wo wir uns das bekannte Franziskanerkloster anschauen und unseren 2. Stempel für den Pilgerpass abholen.

Blick übers Land auf das Kloster von Reute

Blick übers Land auf das Kloster von Reute

Da die Gegend hier schön ist, beschließen wir, heute im weiteren Umfeld des Klosters zu übernachten. Wir suchen uns also einen herrlichen Platz zwischen Wald und Maisfeld, planen, den Blog auf’s Laufende zu bringen und die Newsletter zu verschicken, aber an schreiben oder denken, bzw. erst denken und dann zu schreiben ist nicht zu denken. Kaum haben wir das Zelt aufgebaut, fällt eine Schnakenplage über uns her und zwingt uns wirklich buchstäblicherweise in die Knie.

Schnakenplatz

Schnakenplatz

Schnakenschutz

Schnakenschutz

Ich habe so etwas in dieser geballten Form wirklich noch nie erlebt. Wir wissen nicht mehr, wie uns geschieht und verziehen uns tatsächlich schon um 20.30 Uhr ins Zelt, wo wir auch bald einschlafen. Waren heute vom Radeln zwar bei weitem nicht mehr so kaputt, wie gestern, aber irgendwie hängt uns wohl noch die kurze Nacht vom Vortag in den Knochen.

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Gabi & Christian Berktold