Teil 5: Küstenweg Camino del Norte

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Von Hendaye aus soll es nach Irun und dann weiter nach Donestia-San Sebastián gehen. Ob wir hier durchgehend auf dem eigentlichen Camino bleiben können, ist fraglich, da der Streckenabschnitt aufgrund schmaler, steiler Pfade und unbefestigter Sträßchen nicht wirklich radgeeignet ist. Vermutlich werden wir hier teilweise auf kleine befestigte Straßen ausweichen müssen. Wie auch immer wir Irun erreichen werden, können wir dort jedoch die Iglesia de Nuestra Senora des Juncal besichtigen, eine Kirche, die 1508 bis 1606 in baskischem Gotikstil erbaut wurde. Auch das Museo Romano Oiasso wäre vielleicht einen Besuch wert. Donestia-San Sebastián soll eine schöne Altstadt mit verschiedenen sehenswerten Kirchen haben, die wir uns mit Sicherheit anschauen werden.

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Santander

Weiter soll es über Zarautz, Deba, Mutriku weiter nach Bilbao gehen. Auch hier werden wir versuchen, weitgehend den offiziellen Camino zu befahren, doch werden wir wohl um einige Straßenabschnitte nicht herumkommen, da sich auf der Strecke auch Treppenwege befinden, die mit Rad samt Gepäck wohl schwer zu bewältigen sind. In Bilbao steht die größte Kathedrale der Region Bizkaia, die Catedral de Santiago, die wir uns unbedingt anschauen wollen. Besuchenswert ist sicherlich auch das Guggenheim-Museum, sofern Gabi mit ihrer Spinnenallergie an der Riesenspinne, die der Künstler Louise Bourgeois geschaffen hat, und die jetzt vor dem Museum ihren Platz hat, ohne Herzinfarkt vorbeifahren kann.

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Bilbao

Auf der weiteren Strecke von Bilbao nach Santander werden wir über Probena, Laredo, vorbei an schönen Strandabschnitten nach Santona gelangen. In Santander selbst, an der größten Bucht Spaniens Nordküste, freuen wir uns noch einmal auf wundervolle Strandabschnitte, die sicherlich für eindrucksvolle Pausen mit Atlantikblick Raum und Zeit bieten. In Santander selbst können wir die Catedral de Santa Maria de la Asunción besichtigen oder aber auch diverse Museen, ganz nach Lust und Laune.

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Gijon

Nächstes Ziel ist Santillana del Mar, die auch „die Stadt der drei Lügen“ genannt wird. Von dort aus peilen wir Comillas an, wo wir uns wiederum auf eine schöne Altstadt und die Besichtigung der Iglesia de San Cristóbal freuen können. Über Llanes undRibadesella planen wir unseren Weg nach Gijón, der größten Stadt Asturiens. Die Altstadt befindet sich auf der Halbinsel Santa Cataline mit der schönen Iglesia de San Pedro, die direkt am Ufer steht.

Weiter soll es über Avilés und Soto de Luina zu dem Fischerort Luarca und von dort aus über La Caridad nach Ribadeo.  Ab hier werden wir die Küstenregion in Richtung Mondoneo, einer alte  Bischofsstadt, verlassen. In Mondoneo lässt sich die Catedral de Santa Maria und das Museo de Arte Sacro finden. Mal schauen, wie die Zeit reicht, dies eventuell anzuschauen. Ansonsten wird es jetzt so langsam wieder hügelig, was für uns bedeutet, dass es ab sofort wieder auf und ab gehen wird, ehe wir unser Ziel erreichen werden.

Santiago

Über Vilalba werden wir nach Sobrado dos Monxes fahren und weiter nach Arzúa, wobei sich schon so langsam unser Zielpunkt Santiago de Compostela nährt, ehe wir dann noch an das „Ende der Welt“ fahren möchten. Von Pedrouzo sind es letztendlich nur noch ein paar Kilometer, bis wir am Wallfahrtsort und einem der bekanntesten Pilgerziele ankommen werden. Wenn wir hier angekommen sind, mit Blick auf die Catedral de Santiago de Compostela, können wir sagen:

Bienvenido – Es ist vollbracht …

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Gabi & Christian Berktold